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Ein Einblick in die Geschichte von Lembeck

Lembeck ist eine Ortschaft, deren Besiedlungsgeschichte bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Urkundliche Erwähnung fand Lembeck doch erst viel später in einer Schenkungsurkunde.
Schenkungsurkunde


Die Übersetzung der Urkunde lautet wie folgt: Auf ihre Bitte schenkt der hl. Heinrich verschiedene Landgüter der Kirche von Paderborn: ,,Im Namen der heiligen unteilbaren Dreifaltigkeit. Heinrich von Gottes Gnaden Römischer Imperator. Allen Christgläubigen sei kundgetan wie wir im Angesicht der göttlichen Liebe und auf Bitten und Anraten unserer verehnesten Gattin, eben der erhabenen Kaiserin Kunigunde - die wir zwei in eins sind - der hefligen Paderborner Kirche, die zu Ehren der heiligen Gottesmutter Maria, des heiligen Märtyrers Kilian und des dreimal glückseligen Bekenners Libonus geweiht worden ist ein solches Besitztum überlassen haben wie es uns - nach Ausschaltung jeglichen Widerspruchs -Heinrich in der Grafschaft des Grafen
eine Hufe in ,,flulmine" 
eine Hufe in ,,Nienhem" 
eine Hufe in ,,Serimne" 
eine Hufe in ,,Halostron"
eine Hufe in ,,Bertalostron" 
eine Hufe in ,,Lehembeke"		(Lembeck)
eine Hufe in ,,Horlon"
in der Grafschaft des Grafen Otto eine Hufe in ,,Elnepo"
eine Hufe in ,,Ricoldinghuson"	
mit dem Eigentumsrecht an 50 Personen beiderlei Geschlechts, mit Landflächen, Häusern, Heideflächen, mit Gewässern und deren Abflüssen, Fischereien, Mühlen, Wäldern, Jagdrevieren und allen übrigen nur erdenklichen Zugaben in der Absicht, daß jeder von uns Beiden Kleidung wie auch den Lebensunterhalt nach Maßgabe des Erzbischofs des unten verzeichneten Sitzes des jetzigen Bischofs ,,Meginuverco", später nach der seiner Nachfolger, nach gemeinsamer Zustimmung der Kanoniker und unter Anteilnahme an den Gebeten, so wie er es als einer von Brüdern als Zeichen lehnsrechtlicher Verpflichtung empfange und in Besitz verwahre. Damit diese Übertragung unserer Freigebigkeit als fest beschlossen und unverändert fortan gelte, haben wir diese eigenhändig unterschriebene Urkunde zur Bekräftigung mit unserem Siegel abschließen lassen."
Zeichen des Gebieters Heinrich des unbesiegten Römischen Imperator.
Die Echtheit hat Guntherus an Stelle des Erzkaplans Archanbaldi bestätigt. Gegeben am 17. Juni im Jahre 1017 nach der Geburt